Ausschnitt aus einer Portraitzeichnung

Vita der Portraitmalerin Lisa Bauer

Portraitmalerei Lisa Bauer

 

Portraitmalerin Lisa Bauer


Portraitmalerin Lisa Bauer

 

Im bayrischen Waldsassen geboren, lebend und wirkend, widme ich mich seit mittlerweile über drei Jahrzehnten intensiv der Portraitmalerei.
Mit 16 begann ich ein vierjähriges Fernstudium für Malerei und Grafik an einer Hamburger Akademie, das ich mit einem entsprechenden Diplom beendete.
Nach meiner Ausbildung zur Keram-Malerin, entschied ich mich, einen langgehegten „heimlichen“ Wunsch Realität werden zu lassen und begann das Ziel „freischaffende Künstlerin“ anzusteuern.
Mehrere Jahre des zurückgezogenen Experimentierens folgten.
Das Ergebnis dieser Zeit war eine ungebremste Leidenschaft für das Portrait und die Bleistiftzeichnung.
Grund dafür, dass ich mich ausschließlich für das Portrait begeisterte, waren – außer der großen Liebe zum menschlichen Gesicht – auch die alten schwarzweißen Portraitfotografien des 19. Jahrhunderts, und da vor allem die Daguerreotypen des Franzosen Edgar Degas, deren Ausdruckskraft mich sehr beeindruckten.
Aber auch der Purismus der Zenmaler, die die Kunst des Reduzierens genial beherrschten, beeinflussten mein kreatives Schaffen. Inzwischen habe ich in all den Jahren des künstlerischen Spielens und Ausprobierens, eine spezielle Bleistifttechnik entwickelt, die in etwa den Touch alter, bereits etwas verblasster Schwarzweißfotografien nachempfindet.
So entstehen Portraitzeichnungen mit – wie mir immer wieder bestätigt wird – von beinahe schon magischer Ausdruckskraft. Die Faszination liegt vielleicht aber auch darin, dass hier "moderne" Gesichter in einer "alten" Technik dargestellt werden.
Ich möchte darüber hinaus aber auch – oder besser: vor allem, das "Dahinter" meiner Modelle sichtbar machen, ihre Tiefen ausloten, ihre Seelenbefindlichkeiten freilegen, es scheint mir auch zu gelingen, denn ein befreundeter Regensburger Maler bezeichnete meine Portraits einmal als "Seelenbilder". Und es kann schon mal vorkommen, dass mancher Betrachter sich mit den Portraits seelenverwandt fühlt und eine Art Zwiesprache beginnt. Die Technik scheint simpel, betrachtet man mein Arbeitswerkzeug.
Bleistifte in verschiedenen Härten, Graphitpulver, Papierwischer, Knetgummi und Zeichenkarton.
Und mit dieser einfachen Ausstattung ein Maximum an Ausdruckskraft schaffen, das ist für mich die große Herausforderung, der ich mich immer wieder und immer wieder ganz neu stelle.
Fragt man mich nach der Technik meiner Portraits so antwortet ich: 
ich "male" mit dem Bleistift!
Natürlich – genau genommen "darf" man meine Bilder nicht als Gemälde bezeichnen, denn sie entstehen nicht durch Farbe und Pinsel, man kann sie aber auch nicht mehr als "Zeichnung" gelten lassen, da sie weit darüber hinausgehen.
Vielleicht einigen wir uns auf den Begriff „Bleistiftgemälde?
Sie meinen das sei paradox? Nun – überzeugen Sie sich selbst ...Mein zweites künstlerische Standbein ist die Schriftstellerei, insbesondere die Lyrik, die nachhaltig von der genialen, zeitlosen Dichtkunst Rainer Maria Rilkes geprägt ist.
Einen Leitsatz von Rilke habe ich mir auch zum Leitmotiv meines künstlerischen Schaffens gemacht: 

"Dort draußen ist, was ich hier drinnen fühle."

© Lisa    Kontakt

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